Wer kennt sie noch, Big Jim und seine Freunde. Das Spielzeug für
den "richtigen" Jungen, während die Mädchen brav mit Barbie heile
Familie gespielt haben, hat Big Jim die tollsten Abenteuer erlebt und in
dem einen oder anderen Kinderzimmer dabei mal ein Arm oder Bein
verloren.
Ganz aktuell war man 1976 zur
Olympiade.Man beachte bei Big
Jim die übliche Badehose von
Mark Spitz,dem Schwimmer der
70er Jahre.
Ken war eigentlich immer schon
der "Weichei"-Bruder von Big Jim.
Ich hatte damals auch nie
verstanden wer nun Skipper war:
die Tochter von Barbie und Ken
oder die kleine Schwester von
Barbie, doch wo waren dann die
Eltern?
LEGO- das Spielzeug, das mehrere
Generationen überdauerte und noch überdauern
wird.
Heute ist alles nur noch perfekter geworden, mit
PC und so, mir gefallen eher die Steine von
früher, man brauchte noch Fantasie.

PLAYMOBIL und PLAYBIG
ich fand immer, das die Figuren von Playbig
irgendwie instabil waren. Nie hab ich mal einen von
den Figuren mit voller Montur richtig zum Stehen
gebracht, höchstens auf glatten ebenen
Oberflächen. Den einzigen Pluspunkt, den sie
damals hatten, es gab schon früh abenteurliche
Spiellandschaften, wie z.B. die Wikinger oder die
Südstaaten, während Playmobil grundsolide mit
Bauarbeitern anfing, die neben ihrem Werkzeug
obligatorisch den Bierkasten dabei hatten. Ja,
schon früh wurde uns ein gewisses Rollenverhalten
eingetrichtert.
Alles in allem war aber Playmobil mein Favorit, und
ich erwische mich immer mal wieder, wie ich in
meiner alten Spielzeugkiste wühle.
Später kam dann mal Playmobil color raus. War nicht so der
Renner, weil keiner von uns Kinder die Dinger so schön wie in
der Werbung bemalen konnte.
Modellbau war nie so mein Ding, da ich für so etwas zwei linke
Hände hatte.
Angesichts des Kettenrades fällt mir auch ein, daß es früher
verdammt viel Kriegsspielzeug gab. Pädagogisch vollkommen
korrekt von meinen Eltern, wurde mir diese Art von Spielzeug
verboten. Trotzdem haben wir heimlich im Sandkasten unsere
Armeen von Soldaten und den Plastikpanzern mit Ladycracker und
Chinaböllern in die Luft gejagt.

Sportlich wurde es dann, als der HandyBall und kurz darauf
das Family-Tennis mit Softball auf den Markt kam.
Endlich konnte man so richtig draufbolzen ohne Angst zu
haben, man könnte irgendetwas beschädigen.
Wunderbar.
Wer von Euch kennt nicht noch die DingsBums
Stempel, mit denen man alle Schulhefte verziert hat.
Natürlich darf hier FischerTechnik nicht fehlen. Schließlich haben
die meisten, die jetzt Ingenieure sind, ihre Karriere damit
begonnen.
...und vielleicht hat ja sogar Michael Schumacher
mit Carrera angefangen...
...und heutige Piloten im
Polizeidienst haben zuhause
heimlich geübt.
Viele haben aber lieber früher das süße Leben
genossen und sind mit Barbie und Ken in Urlaub
gefahren.

Und hier das Antispielzeug der 70er, der
Alptraum aller Erziehungsberechtigten,
Chemie in seiner reinsten Form: SLIME.
Welche Eltern haben nicht heimlich dieses
Etwas in den Mülleimer geworfen und die
Kinder lieber in den Matsch zum Spielen
geschickt. Ich liebte dieses Zeug.
Monchichi, die japanische Art des
Teddybären